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So, nun wieder in Neapel und so langsam geht alles zu Ende. Heute ist der vorletzte Tag in Italien, morgen fahren wir noch nach Bologna und dann am Freitag von dort aus in die Schweiz. Es ist komisch, Palermo habe ich mit gemischten Gefühlen verlassen, aber generell mit sehr leichten, seichten Gefühlen. Ein bisschen Wehmut, ein bisschen Vorfreude, ein bisschen Melancholie. Die Schifffahrt war unspektakulär und auch Neapel ist zwar wieder dieses wohlige Gefühl von Zuhause, aber es ist alles ganz gedämpft, wie durch Plexiglas.

Heute habe ich übrigens ewig einen Parkplatz in Neapel gesucht und als ich die Nase voll hatte habe ich endlich einen gefunden. Ich also da rein, kommt doch ein Typ und fragt mich, wie lang ich da parken will (in Neapel gibt es illegale Parkplatzwärter). Ich sage ihm also, dass ich erst 12 Stunden später zurück komme, was ihn völlig entsetzt. Schließlich habe ich ihm jetzt 10 Euro dafür bezahlt, dass er meine Auto mitsamt darin enthaltenen Einkäufen bewacht und hoffentlich nicht leert, mitnimmt oder anzündet. Wir werden sehen…

Sonst gibt es keine Neuigkeiten, ich lasse mir jetzt evtl. einen Iro rasieren. Auf bald!

Ich kann nicht mehr

UFF! Weiterhin ein studentisches Leben zu führen, obwohl man jeden Tag 9 Uhr morgens im Büro sitzen muss ist echt hart! Ich kann nicht mehr, mir ist schlecht, ich bin müde. Thank God it’s friday!

Fenchel Fenchel Fenchel!!!

Sooo, das Wochenende ist vorbei und eine weitere arbeitsame Woche beginnt :-) Das Wochenende war ganz schön: Am Samstag war ich mit dem Auto in Scopello und San Vito Lo Capo (alles in der Nähe von Lo Zingaro), wo ich – in Erinnerung an Corleone – wilden Fenchel gesammelt und schließlich einen Fenchellikör erstanden habe. Der Geschmack ist der Hammer und wirklich einmalig, denn diesen wilden Bergfenchel gibt es nur auf Sizilien. Am Samstagabend fand das Abendessen in einem Agriturismo statt, was sich doch immer wieder lohnt und meinen Magen um einiges geweitet hat…

Sonntag waren wir in großer Gruppe endlich in der Kirche in Monreale. Und tatsächlich hält sie, was sie verspricht! Gold soweit das Auge reicht und von den Dächern des Doms hat man eine wunderbare Aussicht über die Stadt und das “hinterland”.

Was gibt es noch zu sagen, am Donnerstag waren wir mit dem Generalkonsul aus Neapel abendessen (protz) und diese Woche gebe ich voraussichtlich meine erste Einzelstunde DaF. Es ist komisch, so langsam lebe ich mich ein und dennoch sehe ich das Ende immer näher kommen. Ich bin hin- und hergerissen. Im Positiven (wenn das geht).

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